Medikamentöse Behandlung des männlichen Haarausfalls (Androgenetische Alopezie)

Die medikamentöse Behandlung des männlichen Haarausfalls hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht.
Es sind nun zwei Medikamente verfügbar, die in einzelnen Fällen recht zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen können.

Äußerlich wird ein Medikament mit dem Wirkstoff Minoxidil angewendet, das eine Verstärkung der Flaumbehaarung bewirken kann und somit etwas mehr Volumen verschafft, die Umwandlung vorhandener fester Haare in feine Flaumhaare evtl. aufschieben kann.


Innerlich wird ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid angewendet, welches durch Eingriff in den Hormonstoffwechsel das männliche Geschlechtshormon DHT nur an der Haarwurzel vermindert und somit den Hauptauslöser des Haarausfalls beeinflusst.

In großangelegten Studien konnte besonders für den Haarausfall am Oberkopf ein Ansprechen in ca. 60% der Patienten festgestellt werden. Bei etwa der Hälfte zeigte sich eine Stabilisierung, also kein weiteres Fortschreiten, bei der anderen Hälfte sogar ein Nachwachsen.

Wichtig zu wissen ist, dass dieses Medikament konsequent und dauerhaft eingenommen werden muss, da nach einem Absetzten die 'gewonnenen’ Haare im Laufe der Zeit ausfallen werden.

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