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Laser-Behandlung von Viruswarzen Bisher waren diese Warzen eine therapeutische Herausforderung. Behandlungsmöglichkeiten sind hornlösende Cremes und virustötende Lösungen, die in vielen Fällen auch nach monatelanger regelmäßiger Anwendung ohne Erfolg bleiben. Wiederholte Vereisungen sind sehr schmerzhaft und auch eher selten von Erfolg gekrönt. Auf der anderen Seite hat man die Warzen in örtlicher Betäubung mit dem CO2-Laser verdampft, was eine über mehrere Wochen heilende Wunde mit den entsprechenden Einschränkungen bei Arbeit und Sport hinterlässt. Eine neue Option ist die Behandlung mit dem Farbstofflaser. Das Licht dieses Lasers dringt in die Haut, auch in die Warze, ein und verschließt dort die Blutgefäße, die das Warzengewebe versorgen. Die verminderte Durchblutung führt schließlich zu einem Schrumpfen oder Absterben der Warze. Hierbei entsteht keine Wunde. Die Behandlung unter lindernder Kaltluft sticht etwas (weniger als eine Vereisungsbehandlung). Auch kann man je nach Intensität der Behandlung noch 1-2 Tage ein stechendes Gefühl empfinden. Um möglichst tief in die Warze eindringen zu können, ist es wichtig, zuvor das tote Hornmaterial abzutragen. Dies schmerzt nicht und ist unblutig. Eine Nachbehandlung ist nicht erforderlich, da keine Wunde entsteht. Es bildet sich ein schwarzer Schorf, der sich nach 2-4 Wochen von alleine löst. Dann kann beurteilt werden, ob eine weitere Behandlung nötig ist. Nach Studien mit größeren Fallzahlen können zwischen ein und vier Behandlungen im Abstand von 3-4 Wochen erforderlich sein. Am Körper und an den Händen reicht meist eine Behandlu, an den Füßen zwei bis drei. Therapieversager sind hierbei selten, aber nicht ausgeschlossen. |
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